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© Seulberger Karneval-Verein von 1977 e.V. - Die Taunus Eulen
Presse
Presse aus 2016
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Taunuszeitung vom 12.01.2016
Der Eulenbembel zum Seulberger Jubiläumsfest   Anfang August hat sich der Seulberger Vereinsring anlässlich des Jubiläumsfestes 1250  Jahre Seulberg in 2017 was Raffiniertes ausgedacht. Seulberg, bekannt für seine  Töpfereien und Töpferarbeiten, soll zur 1250-Jahr-Feier mit bunten Dippen werben und  die Seulberger und seinen Besucher in Feststimmung bringen. Alle Seulberger Vereine  wurden aufgerufen, einen großen Bembel als „Seulberger Dippe“ zu dekorieren und  damit den eigenen Verein, seine Bedeutung und nicht zuletzt die Seulberger Tradition  präsentieren.  Als alteingesessener Traditionsverein haben sich Mitglieder des Seulberger  Karnevalsvereins natürlich gleich an die Arbeit gemacht. In der Eulenmalerei wurde  seither gebastelt, geformt, geklebt, geschraubt, getackert und gemalt! Das Ergebnis  kann sich sehen lassen. Mit einem dreifach donnernden „Helau“ springt eine Seulberger  Taunuseule mitten aus dem Seulberger Dippe. Die Idee für diesen Eulenbembel kam der  Schleiereule „Kiffi“. Die Seulberger Taunuseulen sind seit 1977 bekannt für ihre großen  Auftritte und ihre bunten Karnevalssitzungen, so dass die Karnevalseule natürlich nur mit  Hoppla und Trara aus ihrem Dippe springen kann. So haben sich die Schleiereulen  Heike Kiffer, Claudia Strack und ein paar fleißige Eulenhelfer viele Stunden und einige  Abende an die Arbeit gemacht, aus der eigentlichen Idee das Seulberger „Eulendippe“  zu machen.   Für den Seulberger Karnevalsverein 1977 e. V. Die Taunus Eulen ist die aktive  Mitwirkung an allen Vorbereitungen und die Teilnahme an der Ausrichtung des 1250.  Jubiläumsjahr ganz besonders wichtig. Schließlich prägt der Verein im Jubiläumsjahr  schon seit 40 Jahren die Seulberger Vereinsgeschichte mit und die zahlreichen  Mitgliederinnen und Mitglieder leisten durch ihre Arbeit und ihr volles Engagement einen  wesentlichen Beitrag für die Seulberger Gemeinschaft.   Der Seulberger Eulenbembel ist nur der erste Beitrag des Karnevalvereines für ein  erfolgreiches Jubiläumsjahr. Bis zur Abschlussveranstaltung wird er an verschiedenen  Seulberger Standorten zu bewundern sein. Die Taunus Eulen freuen sich auf das  Jubiläumsjahr und laden alle ein, aktiv oder passiv, Hauptsache mit dabei zu sein!  
Eine Seulberger Taunuseule als Botschafterin in Köppern Die Idee und Realisierung des Seulberger Eulenbembels hat dem Köpperner  Unternehmer Michael Becker und Ehrensenator des Seulberger Karnevalvereins 1977  e.V. Die Taunus Eulen so imponiert, dass er sich gleich eine Seulberger Taunuseule, als  Botschafterin für das 1250. Jubiläumsjahr in Seulberg, in die Ortsmitte Köppern geladen  hat. Mit dem Sellwicher Kirchturm und der Einladung zum Jubiläumsfest in Seulberg im  Gepäck, thront in der Köpperner Ortsmitte ab sofort eine Taunuseule auf ihrem  Seulberger Eulendippe. Damit sie bis zum großen Fest im Sommer 2017 nicht illegal in  Köppern verweilt, wurde ihr selbstverständlich ein Visum erteilt!      Doppelt gemoppelt hält besser – unter diesem Motto haben sich die zwei kreativen  Schleiereulen, Heike Kiffer und Claudia Strack, in ihrer Eulenmalerei gleich im Anschluss  an den Seulberger Eulenbembel an die Arbeit gemacht und für die Köpperner einen  Botschafterbembel gezaubert. Wenn der Seulberger Traditionsverein schon so nett  eingeladen wird, müssen die Taunus-Eulen selbstverständlich auch in Köppern präsent  sein. In 2017 wird 1250 Jahre Seulberg gefeiert. Mit ihrem Botschafterbembel wollen die  Seulberger Taunus Eulen auf das große Jubiläumsfest aufmerksam machen laden alle  Besucher ein, aktiv oder passiv, Hauptsache mit dabei zu sein!
Große Fremdensitzung der Taunus-Eulen Betagte Mädels mögen Hardrock02.02.2016   Von CHRISTIANE PAIEMENT-GENSRICH Peppige Showtänze und gelungene Sketche gab es bei der großen Fremdensitzung der Taunus-Eulen in der Seulberger Sporthalle. Das Publikum bekam sogar eine Premiere zu sehen.  Das Männerballett kam als Panzerknacker-Bande.  Foto: Yvonne Späne   Seulberg.  Entzückend schaut sie aus, in ihrem Tanzkleidchen, den weißen Stiefeletten, der Perücke mit den dicken braunen Zöpfen und dem Dreispitz. Als erstes Tanzmariechen in der Vereinsgeschichte wirbelt die neun Jahre alte Finja über die Bühne und schlägt ein Rad. Alles klappt perfekt, auch der Dreispitz hält. Ihr Auftritt war der erste Programmpunkt der großen Fremdensitzung des Seulberger Karneval-Vereins „Taunus-Eulen“ am Samstag. Die bunt kostümierten Gäste in der ausverkauften Seulberger Sporthalle waren begeistert. Und Sitzungspräsidentin Melanie Bingenheimer, die mit launigen Sprüchen souverän durch’s Programm führte, überreichte der jungen Tänzerin einen Teddybären. Für Trainerin Ilene Marie Kelly (22) gab es Blumen. Um ihren Festsaal hatten die Karnevalisten schon gebangt. Denn beinahe hätte die Stadt dort Flüchtlinge unterbringen müssen. „Zum Glück ist alles anders gekommen“, sagte Bingenheimer und bedankte sich bei der Stadtverwaltung und beim TV Seulberg. Der Turnverein hätte notfalls für die Fastnachtssitzung seine eigene Halle zur Verfügung gestellt. Wie berichtet, hat die Stadt aber andere, besser geeignete Unterkünfte gefunden, darunter auch Räume im Rathaus. Ob die Seulberger Halle schließlich doch noch als Unterkunft gebraucht wird, muss sich in den nächsten Monaten noch zeigen. Jetzt aber hieß es erstmal: „Sellwich Helau, Eulen Helau.“ Die Band „Flashdance“ spielte zum Schunkeln: „Que sera sera.“  Seulberger Landfrauen und Schützenvereins-Mitglieder versorgten als Theken-Team die Gäste mit belegten Brötchen und Getränken. Tanzende Piratenbräute Und der Elferrat wurde immer wieder vom „Hütchen-Taxi“ in Gestalt eines Typen im Hühnerkostüm mit hochprozentigen Schlückchen bei Laune gehalten – obwohl Chefin Bingenheimer anfangs noch heftig protestierte: „Kein Alkohol für meinen Elferrat!“ Voller Schwung und Pep tanzten die kleinen und großen Garde-Mädchen in ihren rot-weiß-silbrigen Outfits. Später kamen die 6 bis 10 Jahre alten Tänzerinnen der kleinen Garde als 7 süße Hippie-Mädchen in Blumenkleidchen und mit Margeriten im Haar. Zu ihrer Darbietung erklang „If You’re Going To San Fancisco“. Der „Jailhouse Rock“ ertönte für die 11 bis 14 Jahre alten Tänzerinnen von der mittleren Garde, die in getupften Petticoats als 4 Rock-’n’-Rollerinnen begeisterten. Mit den Worten: „Diese Mädels sind ein Beben, es wird euch aus den Sitzen heben“, kündigte Bingenheimer die 8 großartigen 17 bis 23 Jahre alten Tänzerinnen der großen Garde an. Diese präsentierten, verwandelt in Piratenbräute in Schwarz-Rot, einen hinreißenden Fluch-der-Karibik-Showtanz. Die Garden-Trainerinnen Andrea Hanse, Kerstin Günther, Monika Paschke, Jasmin Schmitt und Isabeau Fäcks können stolz sein. „Mir schwant Fürchterliches“, jammerte Bingenheimer aber, als plötzlich sechs Stühle mit Bettpfannen auf die Bühne gestellt wurden. Die Schleiereulen waren im Anmarsch: Mit Gehwagen und humpelnd an Stöcken rückte die Frauen-Gruppe  an. Alle waren als Omas verkleidet, mit grauen Haar-Dutts, weißen Häubchen und in Nachthemden. Auf das Trillerpfeifen-Kommando einer „Krankenschwester“ nahmen sie brav Platz, dazu erklang „Ich hab’ die beste Oma, die liebste von der Welt“. Aber bei der kollektiven Abend-Toilette blieb es nicht. Denn die betagten Mädchen wollten zur Ü-(über-)70-Party. Plötzlich trugen sie flotte Klamotten. Und drei Typen, die mit ihren Masken genauso aussahen wie die geschminkten Musikusse von Kiss, spielten „I Was Made For Loving You“ – oder taten zumindest so und malträtierten dann ihre aufblasbaren E-Gitarren. Das war ein Riesenspaß und genauso prima gelungen wie später der Auftritt als Dschungelbuch-Tiere in Elefanten- und Affenkostümen und als Schlange Kaa. 32 Frauen im Alter von 26 bis 80 Jahren gehören zu den Schleiereulen, 28 von ihnen sind aktiv. Ihre Trainerinnen sind Silvia Hölzer-Becker und Bärbel Buhl. 12 verdächtige Typen Zu „Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt“ und anderen Hits der 1980er-Jahre zeigten sechs junge Damen und drei Herren eine flotte Choreographie. Das Publikum forderte eine Zugabe, und Bingenheimer stellte die flotte Truppe als „Gruppe ohne Namen“ vor. 12 verdächtige Typen schlichen sich dann auf die Bühne. Und als ein dreizehnter mit Frack, Zylinder und Entenfüßen in einem aufblasbaren Becken mit Münzen planschte, war klar: Das war Onkel Dagobert und die anderen Kerle waren die kriminellste Großfamilie Entenhausens, die Panzerknacker. Ein 14. Ballerino hatte sich mit blonder Zopf-Perücke und rosa Röckchen als Entendame Daisy verkleidet. Das konnte nur das Männerballett sein. Und schon tanzten die Herren zu „Ba-Ba-Banküberfall“ von der Ersten Allgemeinen V erunsicherung. Einstudiert hatten sie das mit Trainerin Christine Hohmann. Travestie-Künstlerin Gerda Gans (alias Jochen Garth) stellte sich als streng- katholisches Mädchen aus Usingen vor, trug Klunker-Ohrringe und jodelte im Dirndl. Und sie jagte einigen Herren im Publikum mit schlüpfrigen Angeboten einen Schrecken ein. Bettina Marris vom Karnevalverein „Frohsinn Oberursel“ behauptete, sie sei die Brunnenkönigin vom vorigen Jahr. Sie trug ein Diadem im Haar und über dem Dirndl eine froschgrüne Schärpe. Ihren Brunnenmeister samt Bembel hatte sie auch dabei und schwärmte von „Orschel Süd am See“ (Bommersheim). Büttenredner Mike Peerlings aus Frankfurt erzählte von seinen Nöten als Bräutigam. Und die Sitzungspräsidentin verriet, dass er wirklich voriges Jahr geheiratet und auch Nachwuchs bekommen hat. Peter Schüssler aus Oberursel, genannt „die Schüssel“, kam als „Abgewrackter“ und machte sich über Vegetarier und Gelbe-Sack-nach-draußen-Steller lustig. Vor dem Finale, gegen Mitternacht, machten die Samba-Jünger Neuenhain mit ihren Trommeln mächtig Stimmung. Anschließend ging die Party an der Sektbar weiter. Und am Sonntag feierten die Taunus-Eulen in der Halle Kinderfasching. Der 1977 gegründete Seulberger Karneval-Verein hat insgesamt 94 Mitglieder, 23 von ihnen sind Kinder. Der größte Teil der Erwachsenen (62) sind Aktive. Zum Elferrat gehören 24 Herren zwischen 30 und 80 Jahren. Sie sind noch mal am kommenden Sonntag mit ihrem selbst gebauten Komitee-Wagen beim Taunus-Karnevalszug in Oberursel zu sehen. Die große Garde sucht übrigens noch junge Damen, die mittanzen möchten. Wer Interesse hat, kann sich bei Isabeau Fäcks, isabeau.faecks@web.de melden. Training ist montags von 19 bis 21 Uhr und donnerstags von 19.30 bis 21 Uhr in der Alten Schule, Herrenhofstraße 1. Infos im Internet taunuseulen.de.